Kulturelle Bildung an Schulen
versteht sich auch als Vernetzung von
Schule, außerschulischen
Akteurinnen und Akteuren
Kulturelle Bildung an Schulen
versteht sich auch als Vernetzung von
Schule, außerschulischen
Akteurinnen und Akteuren

Überblick verschaffen

Die Landkarte der schulischen Kulturellen Bildung Sachsen-Anhalt zum Stöbern nach Angeboten.

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Eine Vernetzung von Schule und außerschulischen Akteurinnen und Akteuren, verbunden mit dem Ziel eine breitere Aufstellung der Bildungsformate und -inhalte schulischen Lernens zu gewährleisten, soll die Zugänge zu Kultureller Bildung erweitern und den engen Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungsbeteiligung aufbrechen und abbauen. Dies steht bildungspolitisch im Kontext der Empfehlungen der Kulturministerkonferenz (KMK) und des Konzepts für Kulturelle Bildung an Schulen des Ministeriums für Bildung Sachsen-Anhalt. Kooperationen zwischen Schule und außerschulischen Bereichen zu initiieren, aufzubauen und zu verstetigen, ist eine wichtige Säule der kulturellen Schulentwicklung, um der Komplexität von Schule gerecht zu werden. Für Schulen ist die Kulturelle Bildung ein Grundauftrag. Damit wird Kindern und Jugendlichen zum einen ein Raum gegeben, ihre kreativen Potentiale entfalten zu können und zum anderen werden notwendige Bausteine zur emotionalen wie sozialen Entwicklung gelegt, die den Zugang zum Gemeinwesen bilden und folglich die Integrationschancen in die Gesellschaft maßgeblich verbessern.
Der Aufbau eines Netzwerks für Kulturelle Bildung an Schulen, die Fortbildung von schulischen und außerschulischen Lehrenden sowie das Versammeln einer breiten fächerübergreifenden Palette von Angeboten von außerschulischen Akteurinnen und Akteuren unter dem gemeinsamen Dach der KREATIVITÄTSPOTENTIALE soll den komplexen Herausforderungen an eine gute Schule eine Basis bieten, um durch das Vermitteln von Kooperationen, das Teilen von Wissen und das Bereitstellen von Materialien eine tief greifende Verbesserung der Bedingungen des Lernens für alle Schülerinnen und Schüler leisten zu können.

Die Bedingungen für einen Ausbau von Kooperationsbezügen zwischen Schule und außerschulischen Akteurinnen und Akteure haben sich verbessert. Sie sind aber auch dringlicher denn je. Die Schulen im Land Sachsen-Anhalt sind erfahren mit der reformpädagogischen Veränderung des Unterrichts und der Öffnung von Schule hin zum Gemeinwesen. Der Ausbau von Ganztagsschulen, der verschärfte Lehrer- und Lehrerinnenmangel und die zunehmende Komplexität von Schule setzt und fordert zudem fortwährend neue Impulse zur Strukturveränderung und zur Öffnung von Schule. Für die außerschulischen Akteurinnen und Akteure bedeutet dieser Prozess den Aufbau von Angebotsformaten und -strukturen, die auf die Bedarfe von Schule reagieren und die gleichzeitig die Zugänge zur Kulturellen Bildung über die Schule hinaus stärken können.

Die Website ist ein Instrument, um dem Feld potentieller Kooperationen eine Plattform zu geben. Dazu gehört vor allem das Teilen von Wissen und die Möglichkeit der Realisierung von Kooperationen. Die Angebote für den Lernort Schule und an außerschulischen Lernorten erweitern und ergänzen den kreativen Unterricht. Außerschulische Akteurinnen und Akteure können hier ihre Angebote für Kulturelle Bildung an Schulen in Sachsen-Anhalt einstellen, damit Lehrerinnen und Lehrer schnell und unkompliziert entsprechende Angebote für ihre Schülerinnen und Schüler finden können. Den Überblick verschafft eine Landkarte der Kulturellen Bildung. Zudem sollen die Möglichkeiten der Finanzierung von Kultureller Bildung abgebildet werden.